Von der Raumersparnis zur vernetzten Aufzugsplattform
Als KONE 1996 den MonoSpace-Aufzug einführte, war das eine technologische Revolution für die Branche. Möglich wurde sie durch den kompakten, regenerativen KONE EcoDisc®-Antrieb, der im Schacht untergebracht werden konnte und damit den separaten Maschinenraum überflüssig machte.
Für Architekten und Planer eröffnete dies neue Möglichkeiten bei Flächeneffizienz, Gebäudekonzeption und Integration des Aufzugs in die Architektur. Was zunächst als Innovation für niedrige Gebäude entwickelt wurde, wurde später auch auf weitere Gebäudetypen übertragen und prägte die Entwicklung moderner Aufzugssysteme nachhaltig.
In den folgenden Jahren wurde die Technologie konsequent weiterentwickelt. Im Fokus standen höhere Energieeffizienz, verbesserter Fahrkomfort und mehr Leistungsfähigkeit.
2012 brachte KONE eine neue MonoSpace-Generation mit deutlich energieeffizienteren Lösungen, optimiertem Fahrkomfort und weiterentwickeltem Kabinendesign auf den Markt. Damit wurde der maschinenraumlose Aufzug nicht nur platzsparender, sondern auch in qualitativer Hinsicht zu einer immer attraktiveren Lösung für Wohn- und Zweckbauten.
Ein zentraler Meilenstein folgte 2019 mit der DX-Klasse für den MonoSpace und weitere Aufzugslösungen. Hier wurde die integrierte digitale Konnektivität zum Standard. Das ermöglicht die Anbindung an cloudbasierte Dienste über offene Schnittstellen, vorausschauende Wartung und die Integration in intelligente Gebäudesysteme.
Der Aufzug wird damit zunehmend Teil einer vernetzten Gebäudeinfrastruktur – ein Aspekt, der in Planung und Betrieb gleichermaßen an Bedeutung gewinnt.
Technologische Entwicklung im Überblick
- 1996: Einführung des ersten maschinenraumlosen Aufzugs
- 1996: EcoDisc-Antrieb als Basis für neue Planungsspielräume
- 2012: Fortschritte bei Energieeffizienz und Fahrkomfort
- 2019: DX-Klasse mit digitaler Konnektivität und offenen Schnittstellen
- 2026: MonoSpace 4 DX mit Fokus auf Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Integration in neue wie bestehende Gebäude
Auch mit Blick auf den Bestand bleibt diese Entwicklung relevant. Denn die ersten Generationen erreichen heute ihr Modernisierungsalter.
Damit rückt neben dem Neubau zunehmend die Frage in den Fokus, wie sich bestehende Anlagen technologisch weiterentwickeln und nachhaltig in den Lebenszyklus moderner Gebäude integrieren lassen.
Mehr erfahren Sie auf unserer Jubiläumsseite „30 Jahre KONE MonoSpace“